Den sogenannten Surfstick gibt es bei den meisten Mobilfunkanbietern kostenlos bei Vertragsabschluss für einen Datentarif. Bei Prepaid-Tarifen muss der Stick bereits vorhanden sein oder zusätzlich erworben werden. Dennoch ist der Surf Stick ohne Vertrag oftmals günstiger als der mit. Zudem bietet dieser noch viele weitere Vorteile! Die Prepaid-Surfsticks besitzen unter anderem den Vorteil, dass keine monatliche Grundgebühr gefordert wird, die beim Vertragsstick sehr wohl anfällt. Darüber hinaus gibt es für Prepaid-Tarife keinen Mindestumsatz, der zu erfüllen ist und keine Mindestvertragslaufzeit. Wer einen günstigeren Surf Stick ohne Vertrag gefunden hat oder doch lieber zu einem Vertragsanbieter wechseln möchte, kann also jederzeit kündigen, ohne eine Kündigungsfrist einhalten zu müssen. Wer nun denkt, Flatrates sind aber viel günstiger als Prepaid-Tarife hat im Grunde genommen recht. Allerdings gibt es diese mittlerweile auch als Prepaid-Flatrate. Das Prinzip ist das Gleiche wie bei einer Vertragsflatrate, mit dem Unterschied, dass der zu zahlende Betrag im Voraus bezahlt wird. Um den Surf Stick ohne Vertrag nutzen zu können, muss also die SIM-Karte, die in den Stick eingelegt wird, stets über ausreichend Guthaben verfügen können. Wenn kein Guthaben auf der Karte verfügbar ist, kann die Flatrate selbstverständlich nicht genutzt werden, was sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil ist. Mit diesem besonderen Internetanschluss kann man sich nicht verschulden. Ferner ist es möglich, überall im Web zu surfen, ohne an einen DSL-Anschluss gebunden zu sein. Schließlich surft man über das Mobilfunknetz im Internet, welches praktisch überall nutzbar ist. Egal ob man einen Vertragstarif oder Prepaid-Tarif besitzt, die Surfgeschwindigkeit beträgt in der Regel immer maximal 3,6 MBit/s oder mit der Erweiterung HSDPA 7,2 MBit/s. Die Einschränkung beim Prepaid-Internet besteht lediglich darin, dass das Guthaben auf der SIM-Karte stets aufgeladen sein muss, wenn man das Internet nutzen möchte. Viele Eltern erlauben ihren Kindern einen Surf Stick ohne Vertrag, um das Surfverhalten der Kinder zu kontrollieren. Durch das Guthaben steht, je nach Tarif, immer nur ein festes Kontingent zur Verfügung. Wenn das Kind viel surft, ist dieses dementsprechend schnell aufgebraucht, was zur Konsequenz hat, dass nicht mehr weiter im Internet gesurft werden kann. Selbstverständlich ist der Prepaid-Surfstick auch mit Flatrate erhältlich, die das uneingeschränkte Surfen erlaubt.